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Der Teddybär zählt zu den ältesten und beliebtesten Spielzeugen der Menschheit.
Es handelt sich beim Teddybär um eine flauschige Mininatur-Nachbildung des Bären. Meistens hat der Teddybär eine braune Fellfarbe, aber heutzutage sind eigentlich schon fast alle Farben als Fell für den Teddybär möglich und auch schon produziert worden.
Der Teddybär und seine Geschichte
Der Teddybär hat wurde nach zwei Arten von Legenden zum Teddybär gemacht. Es gibt zum einen die US-Legende und zum anderen die deutsche Legende vom Teddybär.
In der US-Legende sagt man, dass der Teddybär seinen Namen durch Theodor „Teddy“ Roosevelt bekam, der im Jahr 1902 keine Gelegenheit bekam, um Bären am Mississippi abzuschießen. Er durfte lediglich auf ein angebundenes Bären-Baby zielen. Letztlich wurde der Bär dann aber mit einem Messer von seinen Jagdkollegen getötet.
Der Karikaturist Clifford K. Berrymann hielt diese Szene in einer Zeichnung für die Washington Post fest. Von da an nutzte Berrymann den „Teddybär“ in diversen Zeichnungen weiter und machte ihn so zur Symbolfigur des Präsidenten.
Russische Einwanderer ließen sich von der Zeichnung inspirieren und bastelten sich selbst einen „Teddybär“ als Dekoration für das Schaufenster ihres Ladens. Der Legende nach soll Roosevelt es gestattet haben, dass die Einwanderer den Bären „Teddy´s bear“ nennen durften.
Relativ schnell entwickelte sich eine große Nachfrage nach dem Teddybär und er wurde zum Spielzeug. Der Großhändler Butler Brothers gründete daraufhin eine Spielzeugfirma und schuf den ersten Gelenk-Teddybär.
Die deutsche Legende zum Teddybär ist etwas anders. Hiernach schuf ein Neffe der deutschen Spielzeugherstellerin Margarete Steiff den ersten Teddybär. Dieser Teddybär hatte bewegliche Arme und Beine und wurde Anfang 1903, genau dann, als der Teddybär als Spielzeug in Amerika raus kam, dorthin geschickt. Wenn der Teddybär dort nicht gefallen hätte, hätte er nach Deutschland zurückgeschickt werden können.
Wirklicher Ursprung vom Teddybär soll nach der Deutschen Legende ein Messestand von Margarete Steiff in Leipzig gewesen sein. Dort hatte sie einen Bären zwischen ihren Nadelkissen ausgestellt und ein Amerikaner brauchte noch ein Mitbringsel. Er nahm den Bären und brachte ihn nach Amerika. Der Beschenkten gefiel der Teddybär nicht und sie verschenkte ihn weiter bis er schließlich den Weg in das Geschäft der russischen Einwanderer fand. Dort entdeckte ihn der Sekretär von Roosevelt und der Bär kam auf den Geburtstagstisch der Tochter des Präsidenten. Diese war so von ihm angetan, dass sie ihn nach ihrem Vater „Teddy“ taufte.
Die Firma Steiff ist heute der bekannteste Teddybär-Hersteller weltweit. In Gingen hat der Hersteller ein Erlebnismuseum erbaut, welches für jedes Kind und jeden Sammler einen Besuch wert ist.
Was bedeutet der Teddybär in unserer Gesellschaft?
Der Teddybär gehört nun seit 1903 zu unserer Gesellschaft. Für Kinder ist der Teddybär häufig ein Geschenk zur Geburt und im Laufe der Kindheit wird er zum besten Freund, der immer für einen da ist. Der Teddybär ist aus pädagogischer Sicht eines der sinnvollsten Spielzeuge, bei dem Kinder bereits im frühen Kindesalter lernen können, was es heißt Verantwortung zu übernehmen. Kinder werden beim Teddybär auch schnell zum Beschützer. Ein solcher Teddybär hält meistens auch sehr lange und viele Erwachsene besitzen heute noch den Teddybär, den sie als Kind gehegt und gepflegt haben. Gerne erinnert man sich heute noch an die vielen Abenteuer zurück, die man gemeinsam mit dem Teddybär erlebt hat. Wie der kleine Begleiter Geborgenheit gesucht hat und wie er zum Tröster in Situationen wurde, über die man heute lacht, die aber damals von gravierender Bedeutung waren.
Vor allem zum Kuscheln ist so ein Teddybär da. Immer, wenn einem danach ist, kann man den Bären in den Arm nehmen, kann ihn drücken und kuscheln. Für Kinder ist der Teddybär eigentlich leblose Gegenstand ein lebendiges Wesen, das betreut und versorgt werden muss. Der Teddybär sitzt bei den Mahlzeiten mit am Tisch oder der Teddybär ist traurig wenn das Kind traurig ist. Der Teddybär ist ein einfühlsames Wesen, welches immer zur Stelle ist. Der Teddybär lehrt das Kind zu teilen und Gefühle zu zeigen, außerdem ist der Teddybär der treue Begleiter und möchte so liebevoll behandelt werden wie man selbst.
Bei Erwachsenen ist der Teddybär eher ein Sammlerstück. Weltweit wird der Teddybär in verschiedensten Art gesammelt, ausgestellt oder verkauft. Viele Sammler sind auch Mitglied in Sammlerclubs. Solche Sammler sind auch gerne bereit, für diverse Sammlerstücke hohe Summen zu bezahlen. Für Sammler hat ein Teddybär auch eine ganz andere Bedeutung als für Kinder. Sammler haben teilweise ganze Regale voll und die meisten besitzen mehr als einen mit kostbaren kleinen Teddybär. Sie sammeln, stellen aus und tauschen sich untereinander aus. Die Sammlerleidenschaft gibt Geborgenheit. Die Clubs prämieren auch teilweise den Teddybär des Jahres oder Mitglieder werden als Sammler des Jahres ausgezeichnet. Regelmäßige Treffen finden mittlerweile sogar weltweit statt und erfreuen sich großer Beliebtheit.
Der Teddybär im Onlineshop
Bei Welt der Spielwaren können sie natürlich auch diverse verschiedene Modelle und Arten bestellen, oder sich diese auf der Internetseite im Onlineshop ansehen. Den Teddybär gibt es hier in sämtlichen Ausführungen und in verschiedenen Preisklassen. Jeder der einen Teddybär kaufen möchten, kann hier nach dem passenden Modell schauen. Im Onlineshop kann man sich auch mit dem Kind gemeinsam auf die Suchen nach einem Teddybär machen.
Das Material aus dem der Teddybär gefertigt wird
Der Teddybär wird in der Regel aus Webplüsch, Angoraziegenfell, Filz oder Alpacafellen hergestellt. Für die Gewinnung der Stoffe von Tieren muss auch kein Tier sterben. Der Teddybär ist Holzwolle und synthetische Füllmaterialien gefüllt, welches dem Teddybär eine schöne Körperform verleiht.
Oftmals hat der Teddybär auch Pfoten und kleine Fußsohlen. Diese werden aus Belleseme oder aus Trevira-Samt hergestellt. Diese Materialen sind synthetische Materialen, die ausschließlich für Pfoten und Sohlen von Teddybären benutzt werden.
Häufig erhält der Teddybär auch eine Stimme. Diese befindet sich in der Regel im Bauch oder im Körper vom Teddybär und ist in das Füllmaterial gebettet.
Unterschieden wird hier zwischen Druckstimme, Kippstimme, mechanischer Spieluhr oder der Zugstimme.
Natürlich darf dürfen dem Teddybär die Augen nicht fehlen. Den Blick, der wesentlich mehr als nur Worte sage kann, erhält der Teddybär durch Holz- oder Glasaugen.
Soweit es möglich ist, versuchen die Hersteller auf natürliche Stoffe zurückzugreifen.
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