Rechte von Kindern und Jugendlichen
In unserem heutigen deutschen Rechtsystem hat alles sein Recht, ihn wahrsten Sinnen des Wortes, bekommen. Sei es nur das Recht auf Menschlichenwürde, Meinungsfreiheit oder das Recht auf freie Wahl des Berufs. Aber auch die Rechte der Kinder und Jugendlichen haben sich im laufe der Zeit immer mehr zugenommen. Letzten Endes haben Kinder auch viel die gleichen Rechte wie Erwachsene, sodass es nur noch wenige Unterschiede gibt. Zum Beispiel das Recht auf Meinungsfreiheit oder noch viele andere. Viele dieser Rechte sind unter anderen im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert.
Doch das war nicht immer selbstverständlich. Früher waren Kinder nur Eigentum ihrer Eltern und waren ihrer Willkür ausgesetzt. Viel mehr Kinder wurden damals von ihren Eltern nicht sonderlich gut behandelt. Sie wurden geschlagen und arbeiten geschickt oder sie wurden Zwangs verheiratet. Die Kinder von damals lernten es nicht anders in ihrer Kindheit und trugen dieses Verhalten weiter bis sie selber erwachsen wurden. Dann machten sie dasselbe mit ihren Kindern, sodass auch die nächste Generation es nicht anders kannte.
In laufe der Jahre, besonders im Zusammenhang der Sozialisierung in Deutschland, erkannte man das auch Kinder und Jugendliche ihre Rechte haben mussten. Sei es nun das Recht auf Taschengeld oder das Recht das ihre Eltern sie nicht schlagen dürfen. Eltern die ihre Kinder nicht richtig behandeln und verkommen lassen, werden die Kinder weggenommen. Dies ist mittlerweile eine feste Aufgabe des Staates geworden. Die Jugendämter beobachten auffällige Familien und greifen, wenn es den nötig ist, auch ins Familiengeschehen ein. Leider hört man immer wieder, dass die Jugendämter nicht rechtzeitig eingegriffen haben, doch die Möglichkeiten der Ämter sind meist beschränkter als man denkt.
Im Großen und Ganzen kann heutzutage jedes Kind sein Recht durchsetzen, wenn sie auch noch immer viel von ihren Eltern abhängig sind. Auch Jugendliche haben immer mehr Rechte, können ehr ihren Führerschein bekommen oder auch schon mit 16 Jahren bei der Kommunalwahl mitwählen. Doch in einigen Entscheidungen haben noch immer die Eltern der Kinder ein letztes Wort. Kinder sind zum Beispiel nur beschränkt geschäftfähig, was aber auch zum Schutz der Kinder und auch der Eltern zugute kommt. So kann ein Kind nicht einfach etwas sehr teures kaufen und die Eltern müssen dann dafür bezahlen. Doch im Großen und Ganzen haben Kinder heutzutage viel „Narrenfreiheit“, auch wenn es für sie ebenso wie für die Erwachsene Grenzen gibt. Hat ein Kind zum Beispiel etwas kaputt gemacht, müssen die Eltern dafür zahlen. Ab 14 ist dann aber die Jugendliche dran, wenn er eine Straftat begeht. Denn dann sind er Strafmündig und die Eltern müssen nicht mehr für alles gerade stehen, was ihre Kinder getan hat.
Das ist sehr informativ und gut geschrieben. Allerdings muss man auch die andere Seite der Medallie sehen, nämlich das Kinder so automatisch auch mehr an ihre Grenzen gehen und es leider zu weit mehr Straftaten bei Kindern kommt als früher… alles hat eben immer zwei Seiten
Leider hört man aber auch immer wieder von Fällen in denen die Ämter ohne ersichtlichen Grund handeln und Familien kaputt machen, in denen alles okay war, einfach weil sie inzwischen überreizt sind durch die vielen Kritiken und das was schon passier ist..
jegliche art der “unterstützung von Kindern” finde ich absolut korrekt. viele haben es schwer genug.