Probleme von Schwule und Lesben bei der Adoption
Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften gehören heutzutage schon genauso zu unserem Alltag, wie Kaffe oder Essen von Mc Donald. Leider sind diese Lebenspartnerschaften noch immer nicht mit den heterosexuellen Paaren gleichgestellt. Dies merkt man auch sofort, wenn man sich mit dem Thema Adoption beschäftigt. Für zwei Frauen oder zwei Männer ist es fast unmöglich ein gesundes Kind zu adoptieren und dies zu erziehen. Eigentlich wird nahezu jeder Adoptionsantrag abgelehnt.
Hier stellt sich die Frage nach dem Warum? Können zwei Frauen oder zwei Männer nicht oftmals sogar bessere Eltern sein als Mann und Frau?
Meistens haben die homosexuellen Paare einen viel besseren Lebensstandard als Mann und Frau. Beide Partner haben in der Regel immer gearbeitet, haben gut bezahlte Jobs und können dem Kind häufig ein schönes zuhause bieten. Ein Kind zu haben ist für viele Schwule und Lesben ein Herzenswunsch, der nicht so einfach erfüllt werden kann. Für zwei Lesben ist ist zwar noch wesentlich leichter ein Kind zu bekommen, als für zwei Schwule, aber die Rechte sind überall nicht vorhanden. Einem homosexuellen Paar ist es heutzutage noch immer nicht möglich mit gemeinsamem Sorgerecht ein Kind zu erziehen und aufwachsen zu lassen. Immer nur ein Partner darf adoptieren oder das Sorgerecht haben. Der zweite darf nur so banale Sache machen, wie das Kind von der Schule abholen etc. Generell bleibt es immer einem Partner verwehrt. Die Fragen nach dem Warum können sich ins unendliche steigern und man findet nie eine Antwort. Dies ist äußerst traurig, denn Schwule und Lesben können sehr gut und sehr wohl eine Familie leiten und führen und einem Kind den richtigen Lebensweg ebnen. Leider sehen dies noch nicht alle Menschen in unserer Bevölkerung und immer wieder müssen gleichgeschlechtliche Paare gegen Vorurteile ankämpfen und sich für ihre Lebensart rechtfertigen. Traurig ist es, wenn man dann sieht, dass viele heterosexuelle Paare aus wirtschaftlich miserablen Verhältnissen kommen und dem Kind in keinster Weise eine Zukunft bieten können. Teilweise werden die Mütter solcher Familien zu regelrechten Gebärmäschinen und eigentlich werden die Kinder nur des Kindergeldes wegen gezeugt. Kindern geht es in solchen Familien oftmals nicht besonders gut. Aber in solche Familien schaut niemand und keiner fragt nach den Situationen. Traurig, wenn man sich vorstellt, dass manches Kind es bei zwei Müttern oder zwei Vätern viel besser haben kann, es aber einfach nicht darf.
Die politische Situation
Grundsätzlich kann man schon sagen, dass in den letzen Jahren, die politische Gesamtsituation für gleichgeschlechtliche Paare stetig besser wird und auch mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz schon viel erreicht wurde, aber für das Adoptionsrecht muss weitergekämpft werden. Kämpfer sind die Schwulen und Lesben und nicht umsonst ebenen Politiker wie Wowereit Wege und zeigen auf, dass auch Schwule und Lesben ganz normale Menschen wie jeder andere sind. Homosexuelle Paare wären so tolle Eltern, die Kinder würden in Harmonie aufwachsen und nie das Gefühl bekommen, dass sie von ihren Eltern nicht gewollt sind. Es heißt oft genug, dass es bei Adoptionen um das Wohl des Kindes geht und nicht darum, dass Eltern ein Kind haben möchten. Das ist ja auch richtig, aber warum soll das Wohl des Kindes nicht auch bei zwei Männern oder zwei Frauen zu finden sein. Nach Antworten auf die Frage, suchen wir wahrscheinlich noch einige Zeit. Anstatt einfach mal ein Gesetz zu schaffen, in dem die Adoption für gleichgeschlechtliche Paare gestattet wird, sucht man heutzutage nach den Werten und den Normen. Es werden sich die Fragen gestellt, ob ein Kind ein Recht auf eine Mutter und einen Vater hat. Aber was nützt einem dieses Recht, wenn man als Kind in einer Familie aufwächst, wo der Vater Alkoholiker ist und die Mutter auch nicht klar kommt. Wo das Familienglück an vielleicht 10. Stelle steht und nicht an erster. Was nützen einem Werte und Normen, wenn das wichtigste im Leben fehlt. Das Gefühl geliebt zu werden findet man nicht nur bei Mutter und Vater.