Kinderarbeit

Definition von Kinderarbeit
Ausbeuterische Kinderarbeit ist laut ILO-Konvention 182

  • Sklaverei und Schuldknechtschaft und alle Formen der Zwangsarbeit
  • Arbeit von Kindern unter 13 Jahren
  • Kinderprostitution und -pornographie
  • der Einsatz von Kindern als Soldaten
  • illegale Tätigkeiten, wie zum Beispiel Drogenschmuggel
  • Arbeit, die die Gesundheit, die Sicherheit oder die Sittlichkeit gefährdet, also zum Beispiel Arbeit in Steinbrüchen, das Tragen schwerer Lasten oder sehr lange Arbeitszeiten und Nachtarbeit.

Aktuell (23. April 2008)
Erst in diesen Tagen wurden rund 200.000 Fußbälle von einer Schweizer Großbank verschenkt die möglicherweise von Kinderhänden in Pakistan genäht wurden. Anlass war eine Werbeaktion zur EM2008. Bei der Bestellung wurden extra noch “entsprechende vertragliche Zusicherungen und Vorkehrungen” eingeholt, trotzdem kann man eine Mitarbeit von Kindern zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen.

Zahlen und Regionen
Mit Weltweit ca. 218 Millionen Kinder zwischen 5 und 14 Jahren liegt der Schwerpunkt in Asien (beispielsweise Afghanistan, Indien, Pakistan, Bangladesh und Sri Lanka). Alleine hier liegt die Anzahl bei über 122 Millionen danach folgt Afrika mit mehr als 49 Millionen und Lateinamerika mit der Karibik mit 5,9 Millionen.


Welche Arbeiten führen Kinder aus?
Gelegentlich arbeiten diese Kinder stundenlang in Minen, Steinbrüchen, kleinen Werkstätten oder Teppichfabriken. Andere Familien schicken Ihre Kinder auf Felder oder Fabriken. Weitere müssen auf der Straße irgendeinen „Ramsch“ verkaufen, werden zur Prostitution gezwungen oder als Soldaten und Schuldknechte missbraucht.
Fast alle arbeiten zu ausbeuterischen und verheerenden Bedingungen. Die Arbeit ist oft gesundheitsschädigend und gefährlich. Zum Beispiel für die sittliche Entwicklung des Kindes und die körperliche oder seelische Gesundheit.

Warum arbeiten Kinder?
In erster Linie trägt Armut die Hauptschuld daran. Auch Tradition und Kultur trägt seinen Beitrag dazu.
Weitere Gründe sind:

  • Die Regierung vernachlässigt das Bildungssystem. Arme Familien können sich die Schulgebühren, Schuluniform oder Unterrichtsmaterial nicht leisten.
  • Die Weltmarktpreise für Rohstoffe sind so niedrig das Bauern verarmen.
  • Arbeitgeber stellen Kinder ein um niedrigere Löhne bezahlen zu müssen. Auch deshalb weil sie sich nicht gewerkschaftlich organisieren können.
  • Polizei und Behörden sind korrupt und schwach besetzt, „sehen weg“.
  • Bestimmte Menschen gelten in diesen Ländern als minderwertig. Manche sind nicht mal registriert. Hier ist die Gefahr besonders groß ausgebeutet zu werden.
  • In Ländern wie Afrika sterben Eltern durch AIDS und Kinder müssen bestimmte Arbeiten übernehmen um überleben zu können.


Fazit und Schlusswort
Auch Spielzeug gerade Plastikspielzeug wird zum größten Teil in China produziert. Dort werden nicht nur sozial- und arbeitsrechtliche Standards nicht eingehalten sondern auch gesundheitsgefährdende Materialien verwendet. Dieses Spielzeug kann krank machen und für Kinder fatale Auswirkungen haben. Vermeiden Sie deshalb Billigprodukte und achten auf die Qualität.

Auch ein Grund warum wir die „Welt der Spielwaren“ uns auf Holzspielzeug konzentrieren. Unsere Hersteller sind alle aus Deutschland und unser Spielzeug handverlesen ausgesucht.

Popularity: 21% [?]

Diesen Beitrag bookmarken: These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Digg
  • del.icio.us
  • Netvouz
  • DZone
  • ThisNext
  • MisterWong
  • Wists

1 Stern (sehr schlecht)2 Sterne (schlecht)3 Sterne (befriedigend)4 Sterne (gut)5 Sterne (sehr gut) (6 Stimmen, Durchschnitt: 4.83 von 5)
laden ... laden ...



Weitere beliebte oder ähnliche Beiträge:

    

Diskutieren Sie doch mit! Nach jedem Artikel haben Sie die Möglichkeit Ihre Meinung/Erfahrung zu schreiben. Der schönste Kommentar ist uns jedes Monat 20 EUR in Form eines Gutscheines* Wert!

*Nur Einzulösen bei www.weltderspielwaren.de, keine Barauszahlung möglich. Sie werden per E-Mail benachrichtigt. Bei Teilnahme und Gewinn sind Sie mit einer Veröffentlichung mit Namen und Ort Einverstanden!

4 Kommentare zu diesem Beitrag.

  1. Meike sagt:

    Kinderarbeit, das absolut letzte… als Mutter könnte ich jedes Unternehmen in jedem Land steinigen, in dem Kinder als Arbeitskräfte missbraucht und kaputt gemacht werden…

  2. wehacom sagt:

    Machen wir uns doch nix vor. Wir verkaufen Textilien, hauptsächlich zu Promozwecken. Wenn das Thema beim Kunden angesprochen wird, sind immer alle mit Feuer und Flamme dagegen. Sobald man aber auf den Preis zu sprechen kommt, ist die soziale Ader vergessen. Das trifft auf mindestens 90% aller Kunden zu. Wer hat den Aldi, Kik und Co reich gemacht? Traurig aber wahr…

  3. Josie sagt:

    Kinder sollten ihre Kindheit auf der ganzen Welt genießen können. Kinderarbeit ist wirklich das Letzte. Wenn man sich die Bilder im Fernsehen anschaut, kann einem echt schlecht werden. Nichts ist schöner als ein ausgiebiges Kinderlachen. Aber hier hört man nichts. Bei den Kindern, die zur Kinderarbeit gezwungen werden, ist die Stille das lauteste Geräusch was man hier hört. Traurig aber wahr!

  4. Alexander Donabauer sagt:

    Diese Kinder arbeiten teilweise zwischen 10-16 Stunden täglich und schlafen in den Fabriken, Werkstätten,… Urlaub gibt es dann 2x im Monat. Gelegentlich sollten wir uns Gedanken machen wie gut es uns hier in Deutschland eigentlich geht.

Dein Kommentar »