Erstausstattung für mein Baby

Ist der erste Schreck über die bevorstehende Geburt eines neuen Erdenbürgers verdaut, kommen dann sofort folgende Überlegungen auf: Was braucht unser Baby?

Der Besuch diverser Babyfachgeschäfte ist für die Neueltern einfach Pflicht. Die ersten Gedanken werden um ein Babyzimmer kreisen. Weiß man im Laufe der Schwangerschaft bereits, ob das Baby ein Otto oder doch eher eine Ottilie wird, geht der Blick in die Farbe rosa oder blau. Weiß man es nicht oder will man es nicht wissen, muss eine neutrale Farbei her. Wichtig für die Erstausstattung ist ein Babybett oder eine Stubenwagen, der in der ersten Zeit ganz gute Dienste tut. Dann ist es unabkömmlich, eine Wickelkommode mit Wickeltischauflage anzuschaffen.

Ob gleich ein Kleiderschrank dazugehört, ist in das Ermessen der Eltern zu stellen, denn für die erste Zeit benötigt der/das Kleine doch nur eine begrenzte Textilausstattung – Mütze, Söckchen, Jäckchen -, die auch ganz bequem in einer Kommode aufgehoben ist.
Für das Bett selbst sollten es die Eltern anfangs bei einem Schlafsack belassen, auf keinen Fall eine Bettdecke. Auch auf ein Bettnästchen sollte – obwohl es hübsch aussieht – aufs Erste verzichtet werden.

Ist dann die Sache mit dem Kinderzimmer geklärt, müssen sich die werdenden Eltern an das schier unüberschaubare Sortiment an Flaschen und Saugern machen. Neben den herkömmlichen Saugern für die Milchflaschen gibt es Teesauger und für später dann auch Breisauger. Auch nicht zu vergessen ist ein Beruhigungssauer. Je nach Hersteller gibt es dann Sauger, die nach einer entsprechenden Zeit auszutauschen sind.

Für die Hygiene ist das A und O neben diversen Feuchttüchern natürlich die Windel. Die werdenden Eltern müssen im Vorfeld auch für sich klären, ob sie Einwegwindeln nehmen oder Mehrwegwindeln. Die Praxs wird jedoch zeigen, dass Einwegwindeln auf die Dauer praktischer sind, denn die Waschmaschine, und in den meisten Fällen auch die Mutter, wird in der ersten Zeit schon genug gefordert. Wenn dann die Windel erst einmal entsorgt ist, benötigt das Kleine natürlich auch seine ureigenste Körperpflege. Es ist nicht nur damit getan, einmal mit einem Einwegwaschlappen durch Gesicht und Körper zu wischen. Zweimal in der Woche sollte ein Wannenbad doch schon sein. Für den Anfang empfliehlt sich eine Badeeimer, wo das Baby sich sehr wohl fühlt, denn die Eimer erinnern das Baby an den Mutterleib. Später kann das Kleine dann in einer Babybadewanne planschen. Ist das Bad dann beendet, gehört natürlich ein Kapuzenhandtuch zur Erstausstattung dazu. Mit diversen Pflegeölen kann das Baby dann unter einem Wärmestrahler dem Bad eingecremt werden.

Zu guter Letzt ist für die Erstausstattung unersetzlich eine oder zumeist mehrere Spieluhren, ein Mobileé für das Bett, den Maxi-Cosi und den Kinderwagen und – ganz wichtig – die Stimme der Eltern, an denen es sich immer wieder orientieren kann.

Beim Thema Kinderwagen ist die Anschaffung zu vergleichen mit dem Kauf eines Neuwagens. Unzählige Marken (ähnlich wie bei Kraftfahrzeugen gibt es einen Volkswagen oder einen Mercedes’) werden angeboten und nachdem die Grundausstattung ausgesucht wurde, ist dann ein Fußsack, der Joggeraufsatz, das Sonnenschild, u.v.m. nur gegen Aufpreis zu bekommen.

1 Kommentar zu “Erstausstattung für mein Baby”

  1. Annabel Meves sagt:

    Bezüglich der Betrachtung der Erstausstattung des Babyzimmers ist weniger oftmals mehr. Egal ob rosa oder blau, auf den Aspekt der Sicherheit und der praktischen Handhabung im Alltag kommt es an. Es bewehren sich meist die einfachen Dinge, wie Schlafsäcke, um beispielsweise der Erstickungsgefahr entgegenzuwirken.
    Teuer und neuer heißt nicht automatisch, dass der neue Ansatzpunkt des Produkts gleich besser ist.
    Grundsätzlich ist allerdings zu sagen, ob es sich nun um Ernährung oder auch Hygiene und Körperpflege handelt, dass jedes Baby als Individuum gesehen werden muss.
    Was für den einen kleinen Menschen gut ist, muss für einen Anderen noch lange nicht das Richtige sein. Da müssen nun mal eigene Tests durchgeführt werden, um das Optimale für die Eltern und ihr Kind heraus zu kristallisieren und die Belastung so gering, wie nur möglich zu halten.
    Besonders Events, wie das Baderitual, entwickeln sich im Lauf der Zeit und können zu einem hohen Wohlfühlfaktor in warmer und ruhiger Atmosphäre werden. Dies ist eine Möglichkeit für die jungen Eltern, sich und das Baby zu verwöhnen. Und das fördert die Eltern-Kind-Beziehung. Kleinigkeiten, wie Wärmestrahler und Kapuzenhandtücher können somit Großes bewirken.

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