Drillinge

Etwas ganz besonderes ist es schon wenn Drillinge geboren werden. Es gibt sehr wenige Drillinge, noch weniger als Zwillinge. Für die werdende Mutter muss so eine Nachricht wirklich ein ganz schöner Schock sein. Doch auch mit Drillingen kann es eine völlig unkomplizierte Schwangerschaft geben. Nur die Geburt sollte dann doch besser mit einem Kaiserschnitt gemacht werden. Drillinge kommen meistens früher als die normalen 9 Monate zu Welt. Auch sind die Kinder kleiner als andere Kinder wenn sie zu Welt kommen. Schließlich müssen sie sich den Platz im Bauch der Mutter auch teilen. Viele Drillinge müssen deshalb in den ersten Tagen oder Wochen sogar noch im Krankenhaus bleiben. Erst wenn sie wirklich in ihrer Entwicklung so weit sind, wie Kinder die normal nach neun Monaten geboren werden, dann können sie nach Hause gelassen werden.

Eine so genannte Mehrlingsgeburt gibt es nur sehr selten, besonders auf natürlichem Wege. Viele Kinderlose Ehepaare versuchen alles um Kinder zu bekommen. Doch manchmal helfen alle natürlichen Methoden nicht mehr. Dann hilft nur noch die Künstliche Befruchtung. Bei dieser gibt es jedoch verschiedene Methoden. Doch nur bei einer entsteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit Mehrlinge zu bekommen. Das ist die „In Vitro Fertilisation“ in denen Sperma und Eizelle im Reagenzglas zusammen geführt werden und dann in die Gebärmutter eingesetzt werden. Dies muss mit mehreren befruchteten Einzellen geschehen, denn nur dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass zumindest eine nicht von der Gebärmutter abgestoßen wird. Nur wenn es mindestens eine schafft sich festzusetzen, dann kommt es zur Schwangerschaft. Setzten sich schließlich mehrere Eizellen fest, kann es zu Mehrlingen kommen. Diese sehe sich aber nicht unbedingt ähnlich, weil sie schließlich aus unterschiedlichen Einzellen stammen. Doch es kann auch während der Teilung der Eizelle vorkommen, dass aus einer Eizelle zwei Kinder entstehen.

Doch die Schwangerschaft von Mehrlingen ist sehr Risiko reich. Unter anderen könnten für die Mutter Komplikationen auftreten wie: Vermehrte Wassereinlagerungen, Krampfadern, Blutarmut oder auch übermäßige Fruchtwasserbildung. Auch kann es häufiger passieren, dass den Kindern ihre oder die Nabelschnur der Geschwister um den Hals wickeln, während sie sich im Mutterleib drehen. Auch gibt es manchmal denn Fall, dass eines der Kinder im Mutterleib zu getötet werden muss, weil es entweder Behindert ist oder um die Überlebens- und Entwicklungschancen der Kinder zu erhöhen. Dies wird aber nur angewandt, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit gibt das Kind und die anderen Kinder anderweitig zu helfen. Eine Drillingsgeburt ist also insgesamt wesendlich Risikoreicher als andere. Dennoch bleib es ein seltenes und schönes Ereignis.

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