Das gesunde Pausenbrot

Ein gesundes Pausenbrot ist in der Kindergartenzeit wie auch in der Schulzeit unverzichtbar. Gerade in der Kindergartenzeit sollte man damit beginnen, dem Kind zu erklären, dass zwischen dem Spielen, Malen und Basteln Pausen zum Erholen und Stärken gemacht werden sollen. Hierbei ist es wichtig, dass die Kinder wieder zur Ruhe kommen und gelassen ihr Pausenbrot zu sich nehmen. Da Kinder grundsätzlich viel Energie bei allem, was sie tun, verbrauchen, ist ein nahrhaftes Pausenbrot wichtig. Hierzu gehört natürlich auch ein gesundes Getränk wie beispielsweise Wasser oder Tee, da Milch nicht den Durst löscht.

Normalerweise stellt sich Zuhause bereits raus, was Kinder gerne auf das Brot essen oder dazu essen. Hierbei ist zu beachten, wenn Kinder es gewohnt sind, kein Brot mit Wurst oder Käse zu frühstücken, dann wird es auch mit dem Pausenbrot schwierig. Das Frühstück findet in der Regel Zuhause statt, am Esstisch, und wenn möglich nicht alleine. Wenn gefrühstückt wurde, dann wird das Pausenbrot gemacht. Es stehen noch alle Leckereien wie Wurstaufschnitt, oder Käsescheiben auf dem Tisch, und das Kind kann seinen Brotbelag selbst wählen.

Hierbei gibt es wie beim Frühstück keine Diskussion über Marmelade oder Nougatcreme auf dem Brot. Am Besten diese Naschereien stehen erst gar nicht auf dem Tisch, und es wird auch nicht von den Eltern vorgegessen. Kinder, die das gewohnt sind, freuen sich riesig auf ein Pausenbrot mit Käse oder Salami und dann am besten noch ein Stück Obst. Somit haben diese Kinder ein absolut gesundes, nahrhaftes und sättigendes Pausenbrot. Sollten Kinder keinen Wunsch haben, was ihr Pausenbrot anbelangt, so wird einfach der vermeintliche Lieblingsbelag genommen.

In den meisten Kindergärten werden die Kinder über gesunde Ernährung und Essen allgemein aufgeklärt. Oftmals wird auch das Mitbringen von Süßigkeiten in der Brotdose verboten. Das ist in jedem Fall nützlich, denn gerade in der Kindergartenzeit haben die Kinder dann mal keine Süßigkeiten zu sich genommen und lernen, sich beispielsweise auch mit einem Stück Obst zu begnügen.
Falls Kinder gar nicht gerne Brot essen, was schade ist, da Brot viele Kohlehydrate enthält und somit Energie liefert, dann gibt man dem Kind eben einen Joghurt mit.
Das einfachste Essen erfüllt meistens seinen Zweck. Sobald man anfängt, irgendwelche Müsliriegel oder Fruchtzwerge mitzugeben, ist der Effekt des Pausenbrotes schon weg. Kein Nährwert, keine Vitamine, keine Frischkost. Das Kind lernt so, dass zum normalen Essen, wozu auch das Pausenbrot zählt, nun auch Fruchtzwerge und jegliche Müsliriegel zählen. Hierbei ist noch zu betonen, dass in den Riegeln meistens alles andere als herkömmliches Müsli enthalten ist.

Im Kindergartenalter kann man den Geschmack und die Vorlieben des Kindes gut von Zuhause steuern. Meistens ist das Kind, was die Eltern essen. Wenn man selbst Marmelade auf das Brot macht, darf man es auch dem Kind nicht verbieten. Andererseits sind die Eltern immer Vorbild, das bedeutet, wenn der Papa Salami ist, und so groß und stark ist, dann muss da schließlich was dran sein. Wichtig ist immer, nicht jede Wurst oder jeder Käse schmeckt, das geht Erwachsenen auch so. Also den Kindern immer ihre Lieblingswurst anbieten, auch mal was neues, aber auf den Geschmack des Kindes eingehen, dann gibt es eine Konflikte.

Was im Kindergarten dann erfolgreich gemeistert wurde, wird in der Schule erneut zum Kampf führen. Hier gibt es viele leckere Sachen am Kiosk wie Süßes, Brötchen statt Brot und andere Sachen. Hier kann man nur noch an die Vernunft der Kinder appellieren und sich auf seine Vorarbeit stützen. Entweder Schulkinder essen ihr Pausenbrot, oder sie tun es nicht. Als Eltern sollte man sich aber immer sagen können, ich habe das gesunde Pausenbrot gemacht oder zumindest angeboten.

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