Auslandsjahr fördert das Kind
Viele Kinder und Jugendliche träumen davon, ein Jahr im Ausland zur Schule zu gehen, dort zu leben und die Kultur anderer Menschen näher kennen zu lernen. Ein solches Auslandsjahr ist schon eine Erfahrung für sich. Viele Jugendliche kommen nach einem Jahr als völlig neuer Mensch wieder und sehen viele Dinge plötzlich mit ganz anderen Augen.
So ein Auslandsjahr hat viele Vorteile, aber auch viele Nachteile. Die Vorteile sind allerdings überwiegend. Der Jugendliche lernt innerhalb eines Jahres auf eigenen Beinen zu stehen, hat aber immer noch eine helfende Hand an seiner Seite, denn er wird durch eine Begleitorganisation unterstützt. Der Jugendliche lernt die Sprache des Landes und weiß, was es heißt sich verständlich zu machen und in einem fremden Land zu Recht zu kommen.
Jugendliche lernen sich in fremde Familien zu integrieren und mit ihnen zu leben. Alte Gewohnheiten müssen oftmals von heute auf morgen abgelegt werden.
Viele Jugendliche stellen sich ein Auslandsjahr auch recht einfach vor. Kaum in der neuen Heimat angekommen, werden sie mit der Realität konfrontiert und sie vermisse Deutschland, ihre Familie und ihre Freunde. Hier sind nun die Gasteltern gefragt, die aber gut auf diese Situation vorbereitet wurden. Sie müssen oft Trost spenden und die Gastkinder auffangen.
Nach ein paar Wochen haben sich die Austauschschüler aber in der Regel gut eingelebt und wenn es Probleme mit Gasteltern gab, dann können diese schnell mit Hilfe der begleitenden Organisation beseitigt werden.
Während des Auslandsjahres, lernt das Kind die Sprache und die Sitten und Gebräuche der Gastfamilie und des Gastlandes kennen. Oftmals werden die Jugendlichen mit verschiedenen Situationen konfrontiert. Dies beginnt meistens schon beim sprechen der Sprache und geht weiter mit dem landestypischen Essen. Dies ist oftmals eine Umstellung, an die sich die Jugendlichen aber eigentlich schnell gewöhnen.
Der Kontakt nach Hause wird heutzutage per Email und Telefon oder auch über Videotelefon im Internet gehalten. Fotos aus der Heimat lassen das Heimweh geringer werden und am Ende eines Auslandsjahres wollen die Austauschschüler meistens nur schweren Herzens nachhause. Nach einem Jahr haben sie sich so gut eingewöhnt, dass es schon fast fremd ist, in die eigene Heimat zurückzukehren. Oftmals treffen Jugendlich während ihres Aufenthaltes auch ihre erste große Liebe und sie müssen schweren Herzens Abschied nehmen.
Wer die finanziellen Mittel hat, sollte sich gegen den Wunsch des Kindes nicht sträuben und ihm ein Auslandsjahr ermöglichen. Das Kind wird viele Erfahrungen sammeln und voller Emotionen, Eindrücke und Erlebnisse zurück in die Heimat kommen.
Sehe ich auch so! Ein Auslandsjahr für ein Kind ist mit Sicherheit eine lernenswerte Sache. Und schliesse mich Dir da auch der Meinung an, wenn es finanziell machbar ist, sollte man es machen!
Gruß
Angela
Weiss nicht, mir gefällt der Gedabnke gar nicht mein Kind für ein Jahr ins Ausland zu schicken. Hätte ich keine ruhige Nacht mehr.