Archive for Februar, 2008

Wie sicher sind Deutschlands Schulbusse?

Aktuelle Untersuchung durch den ADAC

ADAC-Tester haben kürzlich stichprobenartig Schulbusse in Deutschland unter die Lupe genommen. In fünf Bundesländern haben sie 18 Schulbusfahrten begleitet und zum Teil Erschreckendes erlebt. Technische Mängel der Fahrzeuge auf der einen Seite und überfüllte Busse und überhöhte Geschwindigkeiten auf Grund erheblichen Zeitdrucks auf der anderen weisen Schulbusse als potenzielle Gefahrenquelle für die Kinder aus.

Weshalb eigentlich dieser Test durch den ADAC und wie wurde der Test durchgeführt? Beschwerden von Eltern über die teilweise gefährlichen Zustände beim Transport ihrer Kinder zum und vom Schulunterricht füllen zahlreiche Aktenordner überall in Deutschland. Dabei ist es natürlich unübersehbar, dass ein solch umfangreiches logistisches Unterfangen, täglich, abgesehen von den Ferienzeiten, rund drei Millionen Schüler, die auf einen Schulbus angewiesen sind, zu transportieren, große Probleme, auch finanzieller Art für die Kostenträger, verursacht. Doch die Sicherheit der Kinder muss trotzdem oberstes Gebot sein. Wie es darum bestellt ist, wollte der ADAC herausfinden.

Den technischen Test führten unabhängige Kraftomnibus-Sachverständige im Auftrag des ADAC durch. Sie begleiteten die Polizei bei deren Kontrollen in sieben Bundesländern an insgesamt 34 Kontrollstellen und hatten so Gelegenheit, 141 Schulbusse unter die Lupe zu nehmen, von denen gut 75 % dem allgemeinen Linienbusverkehr angehörten, knapp 6 % im Sonderlinenverkehr, also nur für Schüler, unterwegs waren und fast 18 % dem freigestellten Schülerverkehr dienten. Es wurde der technische Zustand der Fahrzeuge, die Ausstattung entsprechend dem Anforderungskatalog für Schulbusse, die allgemeine Sicherheitsausstattung und die personelle Ausstattung im Hinblick auf Begleitpersonen oder spezielle Schulungen der Fahrer für den Schülertransport begutachtet.

Um das Verhalten der Fahrer während der Fahrt und der Kinder an den Haltestellen, beim Ein- und Aussteigen und im Bus zu beobachten, sich einen Eindruck von der Platzsituation zu verschaffen und eventuell vorkommende Verkehrsverstöße zu registrieren, begleiteten ADAC-Tester 18 Schulbusfahrten in fünf Bundesländern im ländlichen Raum bei längeren Überlandfahrten. Ergänzend führten die Tester Gespräche mit den Schülern und den Busfahrern, um deren Einschätzung der Lage und Verbesserungswünsche aufzunehmen.

Ein Praxis-Test schließlich sollte zeigen, ob tatsächlich die zugelassene Fahrgastanzahl realistisch bemessen war, also berücksichtigte, ob diese Anzahl Schüler mit ihren notwendigen Schul-Utensilien sicher im Schulbus untergebracht werden konnten und in welcher Zeit das zu bewältigen war. Hierfür diente ein Test exemplarisch für die Qualität der zugelassenen Fahrgastzahlen.


Die technische Sicherheit der Schulbusse

Die häufig geäußerte Meinung, dass nur alte Busse als Schulbusse eingesetzt werden, hat sich zwar nicht bestätigt, aber von den 141 auf technische Mängel überprüften Fahrzeugen wurden bei sieben Bussen Defekte an der Lenkung, an der Karosserie oder am Bremssystem oder stark abgefahrene, zum Teil sogar beschädigte Reifen festgestellt. Drei Busse wurden sogar umgehend wegen mangelnder Betriebssicherheit aus dem Verkehr gezogen.

Die Situation im Schulbus

Hautnah erleben mussten die ADAC-Tester, dass die Platzsituation in den meisten Schulbussen unhaltbar ist. Bei der Ermittlung der zulässigen Fahrgastzahl wird übersehen, dass Schüler mit ihren Schultaschen und Turnbeuteln Platz finden müssen. Das führt dazu, dass bereits bei 70 bis 80 Prozent der ermittelten Kapazität die Obergrenze der Zumutbarkeit und Sicherheit erreicht ist. Selbst dann finden zahlreiche Kinder keinen Sitzplatz, was die zulässige Höchstgeschwindigkeit der Busse auf 60 km/h beschränken würde. Der Zeitdruck, unter dem die Fahrer größtenteils stehen, bedingt jedoch, dass diese Höchstgeschwindigkeit nicht selten erheblich überschritten wird, und damit wird eine Fahrt mit dem Schulbus zu einem Sicherheitsrisiko.

Die oft chaotischen Zustände an den Haltestellen und beim Ein- und Aussteigen tragen zu einer Erhöhung der Gefahren bei.

Im Einzelnen mussten die Tester feststellen, dass in 90 Prozent der überprüften Schulbusse nicht genügend Sitzplätze vorhanden waren, sondern es vorgesehen war, dass eine größere Anzahl an Kindern Stehplätze einnehmen mussten. Zum Teil standen die Kinder aus Platzmangel sogar im Ein- und Ausstiegsbereich, was unzulässig ist. Zudem waren zu wenig und nicht in kindgerechter Höhe angebrachte Haltegriffe vorhanden.

Die Sicherheitsausstattung der Schulbusse

Es gibt zwar für den sogenannten „freigestellten Schulbusverkehr“ Vorschriften zur Ausstattung mit zusätzlichen Außenspiegeln, Warnleuchten und Schulbus-Schildern, nur werden in den meisten Fällen zur Beförderung der Schulkinder Linienbusse eingesetzt, für die diese Vorschriften nicht gelten, auch wenn sie vorwiegend zum Schülertransport verwendet werden. So gab das Fehlen eines Außenspiegels auf der rechten Seite bei zahlreichen Bussen und die noch seltener vorhandenen Schulbus-Schilder, die andere Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam machen würden, dass hier besondere Vorsicht geboten ist, Anlass für Kritik bei den Testern. Zu kritisieren war außerdem, dass in zahlreichen Bussen keine Nothämmer zum Einschlagen der Scheiben bei Gefahr vorhanden waren, vielfach kein funktionsfähiger Feuerlöscher an Bord war und die Sicherheitsvorkehrungen an den Türen wie Nothähne zum Öffnen per Hand und der Einklemmschutz sehr zu wünschen übrig ließen. Auch unvollständige und nicht griffbereite Verbandskästen, nicht fest genug verschraubte oder scharfkantige Handgriffe und in den Gängen sowie den Gepäcknetzen herumliegende Putzutensilien und ähnliche Gegenstände mussten die Tester beobachten.

Waren auch einige der Schulbusse – bei Weitem nicht alle – mit Sicherheitsgurten an den Sitzen ausgestattet, so waren mehrere Busfahrer unangeschnallt ein schlechtes Vorbild für die Schüler, von denen noch weniger die Gurte benutzten. Nur in sechs Schulbussen sorgte eine Begleitperson für Ordnung.


Zeitdruck und Fahrverhalten der Busfahrer

Die Verzögerungen beim Ein- und Aussteigen, die sich zwangsläufig ergeben, wenn zu viele Kinder sich in einen Schulbus hineinzwängen müssen, viele Kinder nicht nach hinten durchgehen oder Schultaschen als Hindernisse im Weg liegen, führen neben dem unzumutbaren Gedrängel auch zu einem erhöhten Zeitdruck, unter den die Fahrer geraten, weil der Fahrplan meist recht knapp kalkuliert ist. Das wiederum führt dazu, dass Geschwindigkeitsübertretungen an der Tagesordnung sind, und die ohnehin schon wegen der Überfüllung an gefährlichen Plätzen im Bus stehenden Kinder besonders in Gefahr geraten.

Mit dem Titel „Rasender Schulbus-Fahrer“ erregte eine Meldung in den Medien vor einiger Zeit die Gemüter. Obwohl ein Schulbus mit stehenden Fahrgästen nur 60 km/h fahren darf, erlebten die ADAC-Tester Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h.

Was muss verbessert werden?

Der Test hat eindeutig ergeben, dass zahlreiche Verbesserungen in Bezug auf die Schulbusse in Deutschland von Nöten sind. Es müssen mehr Busse eingesetzt werden mit besserer Sicherheitsausstattung, geschulte Begleitpersonen in den Bussen sind erforderlich und die Kinder müssen besser trainiert werden, von den Eltern und in den Schulen, damit sie durch ihr Verhalten zu ihrer eigenen Sicherheit und der Sicherheit Anderer beitragen. Ein solches Training sollte auch das Verhalten an den Haltestellen und auf der Straße einbeziehen. Ein weiteres Problem, das in häufig zu beobachtender Aggressivität der Kinder untereinander begründet liegt, könnte durch diese Verbesserungen sicherlich schon etwas entschärft werden. Doch positive Beispiele zeigen, dass auch ein Busfahrer, der die Ruhe bewahrt, freundlich auf die Kinder zugeht und einfach ausstrahlt , dass er Kinder mag und Freude an seinem Job hat, eine entspannte Atmosphäre im Schulbus erzeugen kann. Wo trotz aller Verbesserungen unverbesserliche Störenfriede eine Gefahr für andere Kinder darstellen, müssten auch Sanktionen möglich sein.

Für den ADAC ergeben sich aus den Testergebnissen eine Reihe konkreter Forderungen unter der Überschrift „Sicherheit der Kinder hat absoluten Vorrang“, um die genannten Mängel auszumerzen. Dass auch die Haltestellen der Schulbusse einige Verbesserungen nötig haben, wurde vom ADAC mit einer „Checkliste Schulbushaltestelle“ quittiert.

Doch auch Eltern und Lehrer sind gefragt, ihr eigenes Verhalten und das ihrer Kinder bzw. Schüler auf den Prüfstand zu stellen, die Kinder besser auf die Situationen vorzubereiten und zu versuchen, Konfliktpotenzial abzubauen. Auch die freiwillige Mitarbeit als Begleitperson im Schulbus kann viel Gutes bewirken.

Wieviel Spielzeug ist gut für ein Kind?

Spielzeug ist sehr wichtig für Kinder. Wir alle können uns an unser Spielzeug, oder bestimmte Lieblingsfiguren, Puppen, Autos, und viele andere erinnern, oder haben sie sogar aufgehoben. Nach wie vor hat das Spielzeug einen besonderen Stellenwert bei Kindern. Wie Kinder ihr Spielzeug achten und behandeln, müssen sie aber erst gelernt oder eher vorgelebt bekommen.

Die heutige Spielzeugindustrie ist überall gegenwärtig und zielt tatsächlich direkt auf ihre Zielpersonen, die Kinder. Es gibt eine Vielzahl an Spielzeugangeboten, dass man sich kaum retten kann als Eltern. Daher ist es wichtig zu entscheiden, mit was soll mein Kind spielen, was möchte ich im Kinderzimmer haben und was nicht. Meistens fängt man bereits mit der Geburt des Kindes an, sich mit dem Babyspielzeug auseinanderzusetzen und vor allem damit, wo man es hinräumt. Schon hier wird man durch Geschenk mit Spielzeug überhäuft, was man im Endeffekt nicht wirklich benötigt. Dieses Problem pflanzt sich fort. Immer wird zu Anlässen, Festen, bei Besuchen Spielzeug geschenkt, und die Schränke füllen sich schnell im Kinderzimmer. Im Kleinkindalter ist es dann schwer, aus diesen Schränken unauffällig etwas Unliebsames zu entfernen. Trotz des vermeintlichen Chaos’ im Kinderzimmer wird sofort registriert, wenn auch nur ein Auto, oder eine Spielfigur fehlt. Das bedeutet, das so leicht errungene Spielzeug wird man als Eltern nur schwierig wieder los. Also Vorsicht ist besser als Nachsicht!


Um einem unerwünschten Geschenkeschwall am Geburtstag, Weihnachten oder Ostern zu entgehen, sollten die Eltern dem Kind zuerst beratend zur Seite stehen. Meistens hat das Kind einen Wunsch, und der wird von Eltern oder Großeltern erfüllt. Ansonsten wissen Eltern, was ihr eigenes Kind mag, beispielsweise Autos, Pferde oder andere Dinge. Hiernach richtet sich dann der Appell der Eltern an alle diejenigen, die auch gerne etwas schenken möchten. Somit sollte man ruhig äußern, was das Kind noch benötigt, eine Brotdose, Gummistiefel, Bücher oder andere Dinge. Das Argument, das Kind solle sich auch freuen, zieht nur dann, wenn man es nicht versteht, jedes Geschenk dem Kind gegenüber gut zu verkaufen.
Eine weitere Methode ist, sollte nichts Dringliches anliegen, einfach mal auf ein kleines Geschenk, wie Stifte, oder ein Malbuch zurückzugreifen. Schließlich wird es wieder eine Gelegenheit geben für ein größeres Geschenk wie einen Fahrradhelm, oder Sportsack.

Im Vorfeld sollten die Eltern darauf achten, dass das Kind zu keiner Zeit mit seinen Geschenken überfordert ist. Das bedeutet, das Kind braucht Zeit, von dem Zeitpunkt, in dem es beschenkt wird bis das Geschenk ausgepackt und inspiziert ist. Dann sollte sich das Kind nochmals bei dem Schenker bedanken, damit es später das Geschenk noch mit ihm in Verbindung bringen kann. Das ist sehr wichtig und sollte schon im Kleinkindalter antrainiert werden. Ein Geschenk ist nicht nur ein Geschenk, sondern eine Freude, die uns jemand machen möchte. Auch das sollten Kinder wissen.
Kleine Geschenke oder nützliche Geschenke sind genauso toll wie Spielzeug.
Schließlich muss man nicht immer nur Spielzeug schenken. Eltern bevorzugen vielleicht bestimmtes Spielzeug, und meistens sind die Kinderzimmer sowieso überfüllt.


Wenig Spielzeug fördert den kindlichen Geist. Ein Kind soll phantasievoll spielen, seine eigene Welt erschaffen. Zu viel von allem, führt zur Abstumpfung, das Kind lernt nicht zu spielen, wenn es zu viele Spielzeuge hat. Außerdem ist wenig Spielzeug leichter zu achten als Überfluss.
Wichtig ist nicht die Masse, sondern die Qualität, das bedeutet bei Kinderspielzeug altersgerecht, individuell, kindgerecht und es entspricht der Entwicklungsförderung des entsprechenden Kindes.

Sex in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft gehen im Körper der Frau Veränderungen vor. Darauf müssen sich beide Partner einstellen. Dennoch fühlen sich die meisten werdenden Mütter während der gesamten Schwangerschaft wohl und auch ihr Bedürfnis nach Sex ist unvermindert. Andere leiden in den ersten Schwangerschaftswochen unter Hormonschwankungen, Übelkeit, Schwindelgefühlen und Erschöpfungszuständen. Bei diesen Frauen klingt das sexuelle Verlangen in der ersten Zeit der Schwangerschaft etwas ab.

In solchen Fällen sollte der Partner rücksichtsvoll mit den psychischen und körperlichen Problemen, die der Frau während der Schwangerschaft zu schaffen machen, umgehen und vorläufig auf Geschlechtsverkehr verzichten. Hier können körperliche Nähe, vertraute Zärtlichkeiten und Streicheleinheiten, die nicht zum Sex führen, Nähe und Geborgenheit schaffen und der Frau über die Unsicherheit in den ersten Schwangerschaftswochen hinweghelfen.


Doch wie weit kann man gehen, wenn die Partnerin sich während der Schwangerschaft super fühlt? Viele Paare befürchten, mit Sex dem heranwachsenden Baby zu schaden oder sogar eine Frühgeburt auszulösen. Solche Ängste sind bei normal verlaufenden Schwangerschaften unbegründet. Wenn sich beide Partner Geschlechtsverkehr wünschen, darf diesem Wunsch auch nachgegeben werden.

Das in der Fruchtblase liegende Baby ist in der Gebärmutter gut geschützt, weil sie durch weiche Gewebe- und Muskelschichten gepolstert ist. Es spürt während des Liebesaktes keine stärkeren Erschütterungen als beim Treppensteigen. Sex in der Schwangerschaft kann sogar einen positiven Effekt für das Baby haben, denn die während des Orgasmus von der Mutter ausgeschütteten Glückshormone wirken auch auf das Kind.

Die Angst mancher Paare, dass während des Geschlechtsverkehrs Keime in die Gebärmutter vordringen könnten, ist völlig unbegründet, weil sich vor dem Muttermund ein dicker Schleimpfropfen befindet, der das Eindringen der Keime verhindert. Trotzdem sollte der Mann zusätzlich vor jedem Liebesakt seine Genitalien mit Seife oder Waschlotion waschen und anschließend gut abspülen.

Bei vielen Frauen steigt die Liebeslust im zweiten Drittel der Schwangerschaft noch etwas an. In dieser Zeit haben sich die Hormone eingepegelt und es kommt nicht mehr zu Schwindelgefühlen. Der Körper der Frau nimmt noch weiblichere Rundungen an und ihre Genitalien sind stärker durchblutet. Oft verbessern sich sogar Haut und Haar der Frau und sie blüht in dieser Phase der Schwangerschaft regelrecht auf. Das Bäuchlein ist noch so klein, dass es beim Sex noch nicht stört.


Anders ist es im letzten Schwangerschaftsdrittel. Inzwischen ist das Baby so gewachsen, dass der Bauch beim Sex im Weg sein kann. Das ist jedoch kein Grund, auf körperliche Liebe zu verzichten, sondern die Stellungen können so variieren, dass der Bauch nicht mehr hinderlich ist. Auch in diesem fortgeschrittenen Schwangerschaftsstadium braucht man keine Angst zu haben, dem Baby aus versehen wehzutun. Das Fruchtwasser federt alle Stöße ab.

Falls die Geburt seit einigen Tagen überfällig ist, kann Sex dabei helfen, die Wehen auszulösen. Außerdem entspannt Sex und macht sogar den Geburtskanal geschmeidiger, sodass Sex kurz vor der Entbindung, die Geburt erleichtern kann. Dennoch gibt es für Geschlechtsverkehr während der Schwangerschaft einige Gegenanzeigen, auf die der Arzt hinweisen wird. So besteht Infektionsgefahr bei vorzeitig geöffnetem Muttermund und bei einer Fehlstellung des Mutterkuchens.

Welche Schule ist die Richtige für mein Kind?

Die Pisa-Studien haben gezeigt, das Bildungsniveau ist auf dem absteigenden Pfad in Deutschland. Doch gerade gute Bildung ist das wichtigste, was sich moderne Eltern für ihre Kinder wünschen. So stehen Jahr für Jahr tausende Eltern vor der Frage, welche Schule bzw. welche Schulform sie für ihr Kind wählen sollen. Um eine gute Entscheidung zu treffen, die im Einklang steht mit den Zielen der Eltern und den Interessen der Kinder, empfiehlt sich zunächst eine ausführliche Information. Hier sind die etwas anderen Schulformen:


Montessori
“Hilf mir, es selbst zu tun”, das ist das Motto dieser neu in Mode gekommenen Erziehungform. Sowohl im Kindergarten als auch in der Schule orientiert sich die Montessori-Pädagogik gezielt und konsequent an jedem einzelnen Kind.
Gründerin war die Italienerin Maria Montesorri, die bereits 1907 diese Form der Pädagogik entwickelte und in ihrem Kinderhaus praktizierte.
Montessori findet heute in fast allen Ländern der Welt erfolgreich Anwendung.
Die Prinzipien sind auf die Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes Zugeschneiten, es wird als vollwertiger Mensch betrachtet. Kinder sollen lernen, selbst Entscheidungen zu treffen und ihren eigenen Willen zu entwickeln. Die Kinder selbst stehen im Mittelpunkt des Lernprozesses und entscheiden, wann sie was lernen wollen. Die Pädagogen geben lediglich den Anreiz und wecken das Interesse. Dabei werden die Kinder angehalten, Schwierigkeiten zu überwinden und nicht, ihnen aus dem Weg zu gehen. Das Herz der Montessori-Pädagogik ist die Freiarbeit, in der die Kinder sich für eine Beschäftigung entscheiden. Die Erzieher bleiben im Hintergrund und helfen dem Kind lediglich durch ihre gute Beobachtungsgabe bei der Entscheidung. Auch Arbeitrhythmus, die Länge der Beschäftigung und die Wahl, alleine oder im Team zu arbeiten, wird den Kindern komplett selbst überlassen. Daraus entsteht eine innere Disziplin, die nicht von außen gesteuert ist. Montessori-Einrichtungen beeindrucken durch ihre ruhige und entspannte Atmosphäre.
Die Pädagogen haben eine eigene Definition ihres Berufsbildes entwickelt. Sie unterstützen die Kinder bei der Persönlichkeitfindung, reagieren geduldig und flexibel auf die unterschiedlichen Ansprüche der Kinder.


Waldorf-Einrichtungen
Die Waldorfpädagogik wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Rudolf Steiner begründet und findet heute weltweit Anerkennung. Etwa 1000 Waldorf-Schulen existieren weltweit, ein Fünftel davon allein in Deutschland als anerkannte Ersatzschulen in freier Tätigkeit.
Die Idee der Waldorf-Pädagogik ist das Prinzip der Dreigliedrigkeit mit einer gleichgestellten Förderung von Denken, Fühlen und Wollen. Die intellektuellen, künstlerischen und handwerklichen Fähigkeit eines jeden Kindes werden dabei individuell gefördert. An Waldorf-Einrichtungen überwiegen Tätigkeiten im künstlerisch-handwerklichen Bereich gegenüber öffentlichen Schulen. Aber auch der Unterricht an sich ist eine Kunst.
Herausragend bei d er Waldorf-Pädagogik ist die Erziehung verschieden begabter Schüler innerhalb einer Klasse. Die Förderung der intellektuellen, emotionalen, sozialen oder motorischen Fähigkeiten erfolgt individuell in einem Klassenverband und nicht durch Ausgrenzung. Das soziale Verständnis wird durch das gemeinsame Lernen mit unterschiedlich begabten Schülern überdurchschnittlich gefördert. Das Wiederholen der Klassenstufe durch unbefriedigende Leistungen wird komplett ausgeschlossen. Auch Zensuren existieren nicht. Lediglich einmal im Schuljahr wird der individuelle Leistungsstand, vor allem aber die gemachten Fortschritte schriftlich fixiert. Nur teilweise werden Ziffertabellen ergänzt.
Das Waldorf-Prinzip ist ganzheitlich, von der angenehmen Lernatmosphäre durch gezielte Architektur des Schulgebäudes bis hin zu gemeinsamen Unternehmungen, Schulfesten, Theaterbesuchen und Projektunterricht.

Akne in der Pubertät

Wenn das Kind zum Teenager wird, fängt sein Körper an sich zu verändern. Dieser Zeitpunkt ist bei jedem Jugendlichen individuell und auch der Ablauf der Veränderungen sind immer unterschiedlich. In der Pubertät fängt der Körper verstärkt an Geschlechtshormone, sogenannte Androgene, zu produzieren. Diese führen dann zum Ausprägen der jeweiligen Geschlechtsmerkmale, was von vielen Jugendlichen als positiv wahrgenommen wird, da sie sich immer mehr als Frau bzw. Mann fühlen. Eine weiter Begleiterscheinung der Pubertät kann eine Akne sein, die durch die vermehrte Androgenaussüttung im Körper verursacht wird. Die Formen der Akne können von vereinzelten Pickelchen und Mitessern im Gesicht bis zu einem großflächigen Befall bis Rücken und Brust sein. Diese Phase wird von den meisten Jugendlichen als sehr unangenehm empfunden, weil sie sich dem allgemeinen Schönheitsideal nicht mehr entsprechend fühlen. Der Grund für die Akne ist eine erhöhte Talgproduktion einhergehend mit einer Verhornungsstörung der Haut, sodass sich der Talg in den Drüsen anstaut und zu den sogenannten Komedonen, Mitessern, führt. Diese entzünden sich oft und führen dann zu den geröteten und manchmal eitrigen Pickeln und Pusteln. Werden diese einfach ausgedrückt, kann sich dadurch die Entzündung weiter ausbreiten und eine Knotenbildung kann die Folge sein. Deshalb sollte bei starker Akne eine geschulte Kosmetikerin beim Hautarzt die Haut behandeln.
Wichtig ist, dass die Haut regelmäßig mit speziellen Mitteln aus der Apotheke oder Drogerie gereinigt wird, um Verschmutzungen und überzählige Hautschuppen abzutragen. Vor allem Mädchen sollten in der Zeit auf übermäßigen Gebrauch von Kosmetika verzichten, da diese die Poren der Haut zusätzlich verstopfen. Auch da sollten spezielle Cremes bevorzugt benutzt werden. Nikotinkonsum führt über den Signalstoff Arachidonsäure zu einer verstärkten Entzündung der Pickel und sollte deshalb auf jeden Fall gemieden werden.


Reicht die Behandlung mit Reinigungswasser und Aknecremes nicht aus, so sollte der Jugendliche einen Hautarzt aufsuchen. Denn wird die Akne nicht behandelt oder geschieht dies erst sehr spät, so können Narben zurückbleiben, die das Hautbild nachhaltig verändern. Wichtig ist zu wissen, dass es sehr wirksame Medikamente gibt und kein Jugendlicher mehr wegen seiner Akne leiden muss. Ein guter Facharzt erkennt die Schwere der Akne und den Leidensdruck des Betroffenen, sodass er gezielt eingreifen kann. Die meisten Medikamente führen anfangs zu einer Verschlechterung des Hautbildes, aber schon nach kurzer Anwendung kann meistens eine deutlichere Verbesserung wahrgenommen werden. Ziel vieler Behandlungen ist eine verstärkte Keratolyse (Abschuppung der Hornzellen) mithilfe von verschieden Fruchtsäuren, Salicylsäure oder Benzoylperoxid, das zudem noch antibakteriell wirkt. Es werden auch oberflächlich oder systemisch Antibiotika eingesetzt wie z.B. Erythromycin, die eine Akne hervorgerufen durch Bakterienbefall bekämpfen. Eine sehr Wirksame Gruppe ist die der Retinoide wie Isotretinoin oder Adapalen, die oberflächlich aufgetragen keratolytsich wirken. Bei besonders schwerer Form der Akne werden diese in Form von Kapseln eingenommen und hemmen systemisch die vermehrte Talgproduktion und fördern gleichzeitig die Keratolyse. Da bei der Therapie Nebenwirkungen auftreten können, sollte diese nur unter strenger ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Jeder Jugendliche sollte letztendlich wissen, dass Akne genauso zur Pubertät gehört, wie das Einsetzen der Menstruation oder der Stimmbruch!


Tipps gegen Eifersucht der Geschwister auf das Baby

Geschwisterliebe ist etwas ganz besonderes. Meist sind erwachsene Geschwister einander die besten Freunde. Doch in den jungen Jahren sieht das anders aus. Gerade wenn ein zweites Kind geboren wird, hat das große Geschwisterchen oft mit Eifersucht zu kämpfen. Bis zur Geburt des Geschwisterkindes hatte das Erstgeborene noch die alleinige Aufmerksamkeit der Eltern. Jetzt muss es teilen, was nicht jedem Kind leicht fällt.

Damit das Familienglück nicht durch Eifersucht unter den Geschwistern getrübt wird, sollten die Eltern darauf achten, jedes Kind gleich zu behandeln. Bevorzugungen führen nur zu Neid unter den Geschwistern, was die Harmonie empfindlich stören kann. Vor der Geburt des zweiten Kindes ist es wichtig, dass die Eltern dem Erstgeborenen erklären was für eine neue Situation entstehen wird. Das Kind sollte darüber aufgeklärt werden, dass Neugeborene oftmals sehr viel Aufmerksamkeit benötigen und die Zeit der Eltern daher etwas knapper bemessen wird. Im Idealfall beziehen die Eltern das große Geschwisterchen in die Pflege des Babys mit ein. So merkt das größere Kind, dass es gebraucht wird und ist möglicherweise sogar stolz auf seinen Bruder oder seine Schwester.


Unternehmungen mit der ganzen Familie sind wichtig, damit der Zusammenhalt gefördert wird. Wenn ein Kind jedoch mehrere Jahre die alleinige Aufmerksamkeit seiner Eltern genossen hat, möchte es diese meist nicht gern aufgeben. Daher sollten die Eltern es einrichten, dass das erstgeborene Kind auch mal einen Tag mit der Mutter oder dem Vater allein verbringen kann. So ein Tag, der nur dem größeren Kind gehört, gibt das Gefühl zurück, dass sich nicht alles um das Neugeborene dreht, auch wenn es viel Aufmerksamkeit braucht.

Nicht bei jedem Kind entsteht diese Eifersucht auf das Baby, es ist häufig davon abhängig, wie alt die Geschwister sind. Schwierig ist es oftmals bei Kleinkindern, da sie Sorge tragen, ob die Eltern sie noch mögen. Es liegt an den Erwachsenen, den größeren Geschwistern die Sorge zu nehmen, dass sie nur noch an zweiter Stelle stehen. Viel Aufmerksamkeit, trotz den neuen Aufgaben mit dem Baby helfen dabei diese Eifersucht zu besänftigen.


Taschengeld

Ein regelmäßiges Taschengeld ist für Kinder sinnvoll, um ihnen nach und nach Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein im Zusammenhang mit Geld und Einkäufen zu vermitteln. Darüber hinaus bietet es ihnen einen gewissen Freiraum, sich selbstverantwortlich kleine und gegebenenfalls größere Wünsche zu erfüllen. Sie lernen Prioritäten zu setzen, darüber hinaus auch einmal, auf etwas zu verzichten und Taschengeld anzusparen, um sich einen größeren Wunsch erfüllen zu können.

Die Empfehlungen über die Höhe des Taschengeldes und den Zeitpunkt der ersten Auszahlung sind nicht einheitlich. Inzwischen bieten jedoch die Jugendämter so genannte Taschengeldlisten an, die Empfehlungen aussprechen. Diese Empfehlungen sind teilweise auch orientiert am Kaufwert in einzelnen Regionen. Zum Beispiel benötigt ein Jugendlicher, der in einer teuren Großstadt lebt, etwas mehr Taschengeld, als einer, der in einer Kleinstadt mit wesentlich günstigeren Preisen lebt.


Wichtig ist, dass das Taschengeld ausschließlich nach Belieben des Kindes ausgegeben wird. Man sollte in jedem Fall erforderliche Dinge wie Schulsachen, Kleidung und so weiter aus dem Betrag heraus halten. Das Taschengeld dient allein den Bedürfnissen des Kindes, und nur auf diese Weise kann es im Verlauf seiner Entwicklung lernen, was ihm wichtig ist, auf was sich zu sparen lohnt und so weiter. Vereinbart werden sollten allerdings auch einige wenige Regeln. Dinge, die gefährlich sind (zum Beispiel Messer) oder ungesund (zum Beispiel Zigaretten, Alkohol) dürfen nicht vom Taschengeld gekauft werden. Darüber hinaus darf sich das Kind kaufen, was es möchte, auch wenn es Süßigkeiten oder schnell kaputt gehendes Spielzeug ist. Dem Kind wird so vermittelt, dass es ein Recht auf eigene Wünsche hat und man seinen Bedürfnissen Respekt entgegen bringt, selbst dann, wenn man sie nicht teilt oder nicht nachvollziehen kann.

Das erste Taschengeld sollte frühestens zum Ende des zweiten Lebensjahres und spätestens mit Eintritt in die Schule gegeben werden. Das Taschengeld kann entweder wöchentlich oder monatlich ausgezahlt werden, wobei empfohlen wird, in den ersten Jahren wöchentlich auszuzahlen, da die Frustration unter Umständen lange auf das nächste Geld warten zu müssen, zu groß sein kann.
Die Menge sollte nicht zu niedrig angesetzt sein, damit das Kind zumindest einen kleinen Spielraum hinsichtlich der Auswahl hat, aber auch nicht zu groß, damit es lernt, zwischen Wünschen zu entscheiden, Prioritäten zu setzen und auch einmal zu warten und ein wenig Geld anzusparen, damit ein teurerer Kauf möglich sein kann.


Gerade im Jugendlichenalter bestehen häufig Wünsche, die die Menge des Taschengeldes bei weitem übersteigen (z.B. technische Geräte, Markenkleidung usw.). Es ist sinnvoll, Jugendlichen zu empfehlen und zu erlauben, sich ihr Taschengeld durch kleine Tätigkeiten aufzubessern (z.B. durch Nachhilfe, Hunde ausführen, Zeitungen austragen etc.), damit sie lernen, dass sie auch etwas dafür tun müssen, wenn sie Wünsche haben, die teuer sind und dass nicht die Eltern dafür zuständig sind, für alle Wünsche aufzukommen.

Sehr wichtig ist es, das Taschengeld niemals als Sanktion einzusetzen, so zum Beispiel in Form von Taschengeldentzug als Strafe für ein Vergehen. Taschengeld ist kein Erziehungsmittel.

Mutterschaftsgeld

Der Mutterschutz ist eine wichtige gesetzliche Regelung, denn er schützt Mütter sowohl während der Schwangerschaft als auch in den ersten Wochen nach der Geburt des Babys.
Im Mutterschutzgesetz ist zum Beispiel geregelt, dass Frauen sechs Wochen vor sowie acht Wochen nach der Geburt nicht arbeiten dürfen und somit auch nicht müssen. Wenn eine Frau gar Mehrlinge bekommt, verlängert sich die Zeit auf zwölf Wochen nach der Geburt.

Um den Einkommensverlust durch eine Geburt auszugleichen, wird das Mutterschaftsgeld an alle Mütter bezahlt, die als Arbeitnehmer beschäftigt sind und sich im Mutterschutz befinden. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die werdende Mutter entweder in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert oder dort freiwillig versichert ist.


Somit haben auch Selbstständige Mütter, die sich in der gesetzlichen Krankenkasse freiwillig versichert haben, Anspruch auf Mutterschaftsgeld.
Angestellte, die einen 400-Euro-Job ausführen, erhalten das Mutterschaftsgeld nicht, sie bekommen jedoch eine Leistung vom Bundesversicherungsamt über 210 Euro.
Hausfrauen jedoch, die keinen festen Arbeitsvertrag vorweisen können, erhalten keine Leistungen. Auch das bis 2004 gezahlte Entbindungsgeld wurde gestrichen.
Die Höhe des Mutterschaftsgeldes richtet sich in erster Linie nach dem Einkommen. Es wird jedoch nur bis zu einem Betrag von maximal 13 Euro pro Tag gezahlt. Sofern das Nettoeinkommen über diesem Betrag liegt, übernimmt der Arbeitgeber diese Differenz.
Wenn Schwangere einen befristeten Arbeitsvertrag besitzen, entfällt der Arbeitgeberzuschuss mit Auslaufen des Arbeitsverhältnisses. In diesem Fall muss das Mutterschaftsgeld jedoch neu berechnet und ggf. in Höhe des zustehenden Krankengeldes überwiesen werden.


Schwangere erhalten das Mutterschaftsgeld nicht automatisch, hierfür ist ein entsprechender Antrag notwendig.
Für den Antrag auf Mutterschaftsgeld ist das Bundesversicherungsamt in Bonn zuständig. Die Unterlagen zur Beantragung des Mutterschaftsgeldes können entweder dort beantragt oder im Internet abgerufen werden.
Es lohnt sich, sich frühzeitig um die notwendigen Formulare zu kümmern, um das Mutterschaftsgeld zeitnah zu erhalten und zu finanzielle Probleme zu vermeiden.
Der Antrag kann jedoch erst gestellt werden, wenn ein Arzt oder eine Hebamme die Bescheinigung über den voraussichtlichen Geburtstermin erstellt haben. Dies ist jedoch erst 6-7 Wochen vor diesem Termin möglich.

Holzspielzeug – natürlich und spielend Kinder fördern

Kinder brauchen geeignetes Spielzeug um sich gesund zu entfalten und entwickeln. Gute Spielsachen unterstützen die Entwickelung des Kindes auf vielfältige Art, es bereitet dem Kind viel Freude und fördert das natürliche Lernen und die Fantasie. Selbstverständlich möchten Eltern ihr Kind mit dem richtigen Spielzeug unterstützen und legen viel Wert auf Qualität. Deshalb spielt die Qualität bei der Auswahl eine entscheidende Rolle. Bei der Kaufentscheidung spielt es daher eine große Rolle ob das Spielzeug umweltfreundlich und stabil ist und die Kreativität anregt.

Spielzeug aus Holz hat sich stets bewährt und wird immer mehr von Eltern bevorzugt, weil so viele gute Gründe dafür sprechen. Holz ist ein natürlicher Rohstoff und ist angenehm anzufassen, es ist langlebig und robust und lässt Spielraum für die eigene Fantasie und Vorstellungskraft. Holzspielsachen lassen sich ebenfalls gut greifen und überstehen es unbeschadet wenn kleine Kinder sie Mal in den Mund stecken. Spielsachen aus Plastik hingegen können giftige Stoffe enthalten, manchmal leicht zerbrechen und sie lassen oft wenig Raum für Kreativität, weil sie zu perfekt gearbeitet sind und daher wenig Anregung für eigene Ideen oder Spielvarianten anbieten. Holzspielsachen hingegen laden zum natürlichen Spiel ein und gehören zu den klassischen Spielzeugen, die in jedem Kinderzimmer willkommen sind. So zählt das Schaukelpferd immer noch zu den beliebtesten Spielzeugen, besitzt es doch auf Kinder eine beruhigende Wirkung und das Kind lernt selbst zu schaukeln, das Gleichgewicht zu halten, und hat zudem noch viel Spaß dabei. Laufhilfen oder auch Laufräder fördern ebenso den Bewegungsdrang und bieten dem Kind wertvolle Unterstützung bei den ersten Gehversuchen.


Bauklötze lieben Kinder ebenso, denn damit können immer wieder neue Türme gebaut werden, wobei das Umwerfen oft die meiste Freude auslöst.
Puppenhäuser, Ritterburgen und Bauernhöfe bieten Kinder kleine Spielwelten, wo sie spielerisch verschiedene Welten entdecken und nachahmen können. Nebenbei wird durch die Handhabung von verschiedenen kleinen Gegenständen die Feinmotorik geschult. Stundenlang lassen sich die Figuren und Gegenstände umrücken und Kinder schlüpfen in diverse Rollen beim Spielen. Überhaupt ahmen Kinder gerne nach und freuen sich über ein Kasperletheater oder Kaufmannsladen, denn beide geben Kindern die Möglichkeit die Welt der Erwachsenen nach zu spielen. Hierbei üben sich Kinder in Kommunikation und soziales Verhalten, besonders wenn andere noch mitspielen. Da Kinder Geschichten lieben, ist das Kaperletheater besonders spannend und Kinder können dabei ihre Gefühlswelt ausleben und sich immer wieder neue Geschichten ausdenken. Und natürlich werden Mädchen sich über einen stabilen Puppenwagen ebenso freuen wie über eine Holzküche. Dafür gibt es dann für Jungen eine Holzeisenbahn oder eine Werkbank.

Holzspielsachen laden Kinder ein, ihre Welt auf vielerlei Art kennen zu lernen und immer wieder für sich neu zu entdecken. Gutes Spielzeug ist wertvoll für die gesunde Entwicklung des Kindes und regt zum Spielen an. Holzspielsachen sind ideal und bieten alle guten Eigenschaften, die sich Eltern für das Spielzeug ihres Kindes wünschen. Letztlich ist die Anzahl der Spielsachen nicht entscheidend, sondern die Qualität und weniger Spielzeug, dafür aber hochwertiges Spielzeug, ist sicher die richtige Entscheidung.


Magersucht bei Jugendlichen

Immer häufiger sind vor allem junge Mädchen von der Krankheit Magersucht betroffen. Die Ursache dafür sind die von ihnen gewählten Vorbilder, die in vielen Fällen ebenso unter dieser Krankheit leiden.
Es ist leider ein Trend unserer Zeit, dass fast ausschließlich dünne Menschen mit Erfolg und Schönheit in Verbindung gebracht werden. In der Modewelt wird auf dünne Models gesetzt, weder eine Schauspielerin noch eine Sängerin erreicht nenneswerten Ruhm, wenn sie für den Allgemeingeschmack zu dick ist. Da nützt all das Gerede von angeblich wichtigeren “inneren Werten” nichts, wenn die Realität etwas ganz anderes suggeriert.
Gerade bei Jugendlichen sind Sendungen beliebt, in denen Nachwuchsstars gesucht werden. Eigentlich sollte hier künstlerisches Können im Vordergrund stehen, aber niemals erreicht eine korpulente Dame das Endziel.


Wonach soll sich eine junge Frau also richten? Gerade junge Mädchen haben die eigene Persönlichkeit noch nicht gefunden und besitzen kaum genug Stärke, sich den gängigen Modetrends ihres Umfeldes zu entziehen. Die Stars und Sternchen im Rampenlicht sorgen oft durch ihre knappe Garderobe für höheres Aufsehen als durch ihre Leistung. Bekanntheiten wie die Trendsetterin Paris Hilton täuschen besonderes Können nicht einmal vor, sie werden im Grunde nur wegen ihres Reichtums und ihrer Überheblichkeit verehrt. Natürlich haben diese Pseudo-Stars kein Gramm Fett zuviel auf den Hüften, ihre Kleidergrößen sind ihr Stolz und gemeinhin bekannt. Der letzte Renner in New York waren Jeans der Größe 0, die man eigentlich im Alter von ca. 13 Jahren auch als Eigentümer eines schlanken Körpers abgelegt haben sollte. Wenn eine solche Konfektionsgröße aber gerade “in” ist, muss man sich eben hineinhungern. Internationale Modedesigner beginnen nur langsam und längst nicht vollzählig, diesem gesundheitsschädlichen Trend Einhalt zu gebieten. Dabei haben die Versandhäuser inzwischen bewiesen, dass es durchaus rentabel ist, Mode für ganz normale Frauen auch von ebensolchen Damen präsentieren zu lassen. Man muss aber zugeben, dass sie keine Mode für ganz junge Mädchen zeigen, hier gilt auch in Katalogen das Schlankheitsprinzip.


Ein junger Mensch möchte sich zugehörig fühlen, er will nicht auffallen und gegen den Strom schwimmen. Wenn wie im letzten Jahr bauchfreie Tops angesagt sind, wollen alle Mädchen eines tragen. Bei fülligen Menschen ist die Wirkung aber nicht wie erträumt sexy, sondern eher lächerlich. Da nicht nur Kinder grausam sind, wird das dem betroffenen Mädchen auch schnell bewusst, und es fühlt sich beschämt und ausgegrenzt. Natürlich sehnt es sich dann nach einer ebenso makellosen Figur wie die Freundin sie vielleicht hat. Diätvorschläge und Abmagerungskuren gibt es in fast jeder Frauenzeitschrift und so greift man schnell auf eine davon zurück. Damit man schneller abnimmt, wird immer weniger gegessen, bis schlimmstenfalls die Magersucht vom Körper Besitz ergreift. Wie alle Süchte hat auch sie kein Ziel, nie wird man sich dünn genug fühlen, sie ist eine Spirale, die zum Tode führen kann. Auch bei Behandlung bleibt sie ein lebenslanges Problem. Die Öffentlichkeit und besonders die Berühmtheiten sollten ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden, indem toleranter und billigend mit außerhalb der Norm stehenden Eigenschaften umgegangen wird.

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